Rainer Deppe und Holger Müller: Eingemeindung Bensbergs nach Köln "hirnrissig"
Der Vorschlag des Kalker Bezirksbürgermeisters, Bensberg und damit ganz Bergisch Gladbach nach Köln einzugemeinden ist "hirnrissig". So beschreiben die beiden bergischen Landtags- und Kreistagsabgeordneten Holger Müller und Rainer Deppe das Ansinnen.
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| Bergische MdLs: Deppe und Müller |
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Der heutige Rheinisch-Bergischen Kreis ist bei der letzten kommunalen Neugliederung 1975 neu gebildet worden. Die ihm gestellten Aufgaben hat er sehr gut gemeistert. Seine hohe Leistungsfähigkeit beweist der Kreis durch eine geringe Verschuldung, durch einen hohen Leistungsstandard unter anderem in den Bereichen Öffentlicher Personennahverkehr und Soziales, aber auch durch eine konstruktive Zusammenarbeit des Kreises mit den angehörigen Kommunen. Es gibt also keinen Grund, die Existenz unseres Kreises überhaupt anzudiskutieren. Diesen Standpunkt werden wir sowohl im Landtag als auch in regionalen Gremien deutlich machen.
Holger Müller: "Diese hirnrissige Aussage entbehrt jeglicher Grundlage. Im Land gibt es keinerlei Überlegungen für eine kommunale Neugliederung. Bensberg und Bergisch Gladbach sind das Herzstück des Rheinisch-Bergischen Kreises und gehören nicht zu Köln. "
Rainer Deppe: "Solches Gerede im Stile einer feindlichen Übernahme schadet n der Regel demjenigen, der übernehmen will. Ich setze jedenfalls auf die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit in der Region. Der neue Kölner Oberbürgermeister täte gut daran, seinen profilierungssüchtigen Bezirksbürgermeister wieder einzufangen."
Hrsg.: Rainer Deppe MdL und Holger Müller MdL
| Lennart Höring, 13.11.2009, 10:52 Uhr |